Wie Sie ihn betten, so liegt er.
Die Lagerung mit Doluk®


Wie wird Doluk® richtig plaziert?
Die Luftkammern sind richtig unter der Matraze angeordnet, wenn sie von den Schultern bis zu den Oberschenkeln reicht. So kann Doluk® das Körpergewicht optimal aufnehmen. Der Kranke sollte in der Bettmitte liegen.

Wieviel Luft braucht das System?
35 Pumpenhübe ergeben die richtige Luftmenge. Ist dieses Volumen in eine der beiden Kammern hineingepumpt, liegt der Patient zu steil. Schließen Sie jetzt den Absperrhahn, nehmen Sie die Handpumpe ab und stecken Sie den Schlauch der noch leeren Luftkammer auf den Kugelhahn. Wenn Sie diesen dann öffnen, stellt sich die Normallage ein. Der Neigungswinkel kann dem Wohlbefinden des Kranken angepaßt werden.

Eine gute Liegeposition ist für den Kranken natürlich sehr wichtig. Schließt der Kopf mit dem oberen Matratzenrand ab, so liegt der ganze Oberkörper richtig auf dem verstellbaren Kopfteil. Der Brustkorp wird beim Hochstellen nicht eingeengt. Die Lunge kann ungehindert atmen. - Doluk® erlaubt, alle Einstellmöglichkeiten des Krankenbettes zu nutzen. Das Fußteil ist der Anhebung des Kopfteiles anzupassen, um dem Rutschen zum Fußende zu begegnen. Geben Sie dem Kranken auch ein festes Fußkissen als Stütze vor seine Füße!

Liegt der Kranke bequem?

Fragen Sie ihn nach Möglichkeit sebst! Haben Sie den Neigungswinkel der Schräglagerung seinem Befinden angepaßt? Liegt er "in" der Matratze, oder ist diese vielleicht zu widerspenstig und muldet nicht genug? Bilden sich auch keine Hautfalten bei der Lagerung? Sind Kopf- und Fußteil des Bettes richtig aufeinander abgestimmt?
Aber auch die bequemste Lage wird mit der Zeit zur Qual. Deshalb gilt: Nicht die möglichst steile Schräglage bringt den Erfolg, sondern die Häufigkeit des Lagewechsels. Sie sorgt für eine gesunde Haut und hilft dem Kranken beim Liegen.
Für die reine Prophylaxe mag ein zweistündiger Seitenlagewechsel genügen. Aber schon zur Abheilung eines Dekubitus 1. Grades ist stündlich zu lagern.